Dienstag, 28. Februar 2012

Geweint

Entschuldigt die arge Verspätung dieses Jahr. Hat bisher alles noch nicht so ganz funktioniert, wie ich mir das vorgestellt hatte, aber ich will nicht klagen.
Also denn, Frohes Neues für alle die, die erst jetzt aus dem lyrischen Winter erwachen, wie mir.
Und zum Einstieg gleich einmal etwas Melancholisches!
Feedback jeder Art ist übrigens erwünscht. :-)




Geweint.

Du rinnst gerade meine Wange hinab,
hinterlässt eine seichte Spur
als hättest du geweint.

Du verharrst ganz kurz am Kinn,
wie du es immer getan hast
beim tränenreichen Kuss.

Du fällst tief hinab ins Ungewisse,
der Sturz, dein Lebewohl,
als wäre ich dein Feind.

Du bist nie mehr zurückgekehrt,
ich hab’ dich nie gefragt,
sag, habe ich geweint?

Kommentare:

  1. ...Tränen sind wie Regentropfen, nur dass sie aus einem Gefühl heraus entspringen:-)

    Laaach, Guten MOrgen, Langschläfer, auch dir ein gutes, glückserfülltes Neues Jahr!!!!

    herzlich, Rachel

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    1. Hmm... Vergiss den Salzgehalt nicht. ;-)

      Danke! :-D Inzwischen hab ich dann auch meinen Morgenkaffee getrunken. Also kann's losgehen!

      Liebe Grüße!!
      Levin

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  2. grins ... frohes neues jahr mein lieber ... "besser spät als nie" (zitat: aus der kleine lord) ...

    das gedicht ist bezaubernd und wechselt vom distanziert beobachtenden zum verletzlich mitfühlenden ... sehr, sehr schön ... wenngleich auch traurig ... aber tiefe emotionen sind immer gut für uns autoren ..

    ich drück dich ganz lieb (wenn auch nur virtuell)

    veredit

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