Donnerstag, 29. September 2011

Heaven






So langsam werd ich Fotoverrückt. Ich hoffe doch, dass das hier niemanden stört. Schreibtechnisch kommt demnächst aber auch noch mal wieder was, denk ich.
Und mal etwas, dass ich nochmal betonen möchte: Vielen, vielen Dank meiner treuen Leserschaft! Ihr seid die Besten!!

Und wie üblich die Infos zum Foto:
Geschossen in Dublin, auch, wenn man das nicht sieht. War ein fünfstündiger Gewaltmarsch an dem Tag, das Ganze noch mit der Schiene, weil ich ja 'nen Kreuzbandriss haben musste. Aber ich hab alles erstaunlich gut durchgehalten, was auch kein Wunder war bei den vielen schönen Fotos, die ich an dem Tag gemacht habe...

Und wer mal nach Dublin kommt: Geht ins Porterhouse, mitunter der beste Pub da - zumindest meiner Meinung nach. ;-)

Samstag, 24. September 2011

Far away



"Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können."
- Jean Paul, aus: Die unsichtbare Loge


Sonnenuntergang auf der Fähre nach Hull. Von da aus ging es dann weiter nach Schottland. Bearbeitet hab ich das hinterher noch. ;-)

Tja... Jedenfalls kann ich euch nicht empfehlen, mit nem Bus nach Schottland zu fahren. Lasst es einfach, es ist in eurem Sinne...

Dienstag, 20. September 2011

Ein neuer Kurs...

... in der Politik.
Nachdem die Piraten in Berlin jetzt 8% geschafft haben, entwickeln sie dann doch ein Konzept, dass sie vorlegen können. Mit ihren drei Pünktchen, die die davor im Programm hatten, wären sie ja auch nicht weit gekommen.
Das soll jetzt wirklich nicht heißen, dass ich dieses ganz unwesentlich überraschend Ergebnis nicht willkommen heißen würde, nein. Die Piraten sind unerfahren, anders und irgendwie sympathisch - und mit ihrem kleinen Anteil kaum Aussagekräftig. Und trotzdem haben sie jetzt die Möglichkeit, mal das zu tun, was der jüngeren Generation helfen könnte, was uns allen vielleicht Vorteile verschafft und Transparenz bringt.
Wobei... Transparenz ist zweischneidig. Sieht mn ja überall, kommt eben immer drauf an, wie man das interretiert. Denn irgendwie möchte ich nicht via Twitter erfahren, dass Frau Merkel aufgesprungen ist, um ihrem natürlichen Drang des Stuhlgangs nachzugehen. (Ich darf hier im übrigen auf einen älteren meiner Posts verweisen, der nennt sich "Dramatik?!" Hehe.)
Aber andererseits ist die Vorstellung, gezwitschert zu bekommen, dass Frau Roth mit th, die mit den roten (ohne th) Haaren, beim heimlichen Rauchen einen deutlich vernehmbaren Hustenanfall bekam und die Kippe vor Schreck und Scham ganz dezent ins nächstgelegene Kleinbiotop entsorgte, doch ganz lustig.
Stellt euch da mal die Nachrichten vor...

Aber die Kröunung ist wieder einmal tatsächlich mal der Herr... äääh, wie hieß der denn noch... Gabriel, genau! Wir hoffen immernoch, dass es NICHT der Erzengel ist.
Insbesondere wegen dieser Tatsache, irgendwo im Fernsehen gehört: Der Herr Gabriel von der SPD kann sich schon als Kanzler vorstellen!
*Hust*
Ich mich auch. Und? Werd ich's darum? Ne.

Ja, ich weiß, ich habe ja keine Ahnung. Steh ich ja auch zu. Ich kann mir das auch echt nicht länger als fünf Minuten anhören, oder eben ansehen. Und wo wir grad dabei sind... Wer macht eigentlich die Outfits von der Merkel? Ist irgendjemandem schonmal aufgefallen, dass sie immer exakt 3 große, runde Knöpfe trägt?! Steckt da 'ne Botschaft hinter oder mag sie einfach nur Micky Maus? (Ich weigere mich, die englische Schreibweise zu nehmen, ich bin auch mit der hier großgeworden!)

Bleibt die Frage: Was tun? Was kann man noch wählen? Wer zur Hölle hält sich noch an das, was gesagt und versprochen wird?
Meine eigene kleine persönliche Antwort ist ja, dass man machen kann, was man will - über Schadensbegrenzung werden wir nie hinwegkommen. Aber egal, was kommt, den Gabriel, den wähl ich nicht! Allein schon, damit seine Vorstellung nicht auch noch wahr wird. Hinterher stellt er sich nachts heimlich ein rosaroes Land vor, in dem alle Bewohner pink tragen und nen Sonnenkollektorhut tragen, um den eigenen Strom zu produzieren. Denn die Grünen müssen ja auch mit ins Boot.

Was ist eigentlich mit den Linken los? Die hab ich jetzt eine Ewigkeit nicht mehr gehört... sind wahrscheinlich gerade alle Sommerurlaub in ihren Dritthäusern in der Karibik machen. Reichtum für alle eben - für alle von der Linken.

Tja. Ein Ende gibt's wohl nicht so recht heute. Obwohl, doch. Ein Witz.
Was ist der Unterschied zwischen einem Smart und der FDP? Na?
Der Smart hat zwei Sitze.

Und damit wir jetzt nicht nur bei der Politik bleiben, hier noch ne kleinere Neuigkeit: Wenn ich es auf die Reihe kriege, könnt ihr euch auf Vertonungen freuen. Oder auch auf Musik, aber nur vielleicht. Wenn jetzt irgenjemand unbedingt "BIIIITTEEEEEE!!!" schreien muss. ;-)
Und Bilder kommen auch noch welche. Haaach, so viel hab ich noch vor hier... Muss ja mal wieder ein wenig Schwung reinkommen. Und Staubwischen kann ich auch schon wieder.

Also, bis die Tage!

Montag, 5. September 2011

Swan



Geschossen in Glendalough - übersetzt: Tal der zwei Seen - in Irland, nahe Dublin am größeren der beiden Seen. Das Foto wurde nachträglich von mir noch bearbeitet.

Samstag, 3. September 2011

Ein Jahresring

Ein Kind, eine junge Frau, ein Mann in den besten Jahren, ein Greis und ein Neugeborenes sitzen am Fenster.

„Der Frühling ist schön“, meint das Kind. „Seht ihr die vielen Blüten? Alles blüht und wächst! Und es wird wieder warm!“ Es kann sich nicht mehr halten, läuft hinaus und genießt.

„Der Sommer ist herrlich“, meint die Frau. „Es ist warm, man kann die Früchte ernten, die man ausgesät hat und die Sonne lacht am Himmel, seht ihr? Und wenn sie das nicht macht, nun, was gibt es wundervolleres als Sommerregen?“ Sie lacht, steht auf, um sich in der Sonne zu baden und die warme Luft zu atmen.

„Der Herbst ist mir am liebsten“, meint der Mann zum Greis. „Das Farbenspiel ist einmalig, siehst du es? Das Rot der Blätter habe ich immer schon gemocht, es entschädigt mich für einen harten Arbeitstag. Und der Regen spendet Wasser, das man nur zu gut gebrauchen kann.“ Er lächelt schief, steht auf und geht hinaus in den Regen, streckt die Arme aus und genießt die erfrischende Kühle.

„Der Winter“, meint der Greis, als er sich zum Neugeborenen beugt, „der Winter ist doch am prachtvollsten. Das Letzte, was man im Jahr neben der Dunkelheit sieht, sind prächtig weiße Landschaften, tanzende Schneeflocken und Kaminfeuer. Drinnen ist es warm, und draußen friert der Bachlauf zu. Siehst du den Eiskristall am Fenster?“ Er streichelt sacht das Neugeborene, steht auf und geht hinaus, um Feuerholz zu holen, wobei seine Schritte tiefe Spuren im Schnee hinterlassen.

Das Neugeborene sieht Blütenknospen, als es den Kopf dreht. Ein Kinderlachen erfüllt den Raum.