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Symphonie eines Wunders

Blätterrauschen übertönt alle anderen Geräusche, das Dach über mir wogt zu einer Melodie, die ich nicht hören kann. Doch alle Blätter wippen mit, jedes für sich tanzt im Taktwind der Natur, setzt eigene Akzente und lässt gleich darauf anderen den Vortritt. Es ist ein perfekt einstudiertes Schauspiel, nur für diesen Moment. Und vielleicht wird es wieder eines geben, für den nächsten Augenblick, der einem einfachen Menschen vergönnt ist. Ein einzelnes Blatt fällt, hält dem Druck nicht stand oder gibt auf – oder beginnt seine eigene Darstellung, ganz allein in einem fremden Element, in fremder Umgebung, fremder Gesellschaft. Grasspitzen fangen es auf, doch der Wind trägt es weiter fort, wirbelt es herum in einem wilden Tanz, den wohl nie etwas nachahmen könnte. Dann verebbt der Wind. Ich sehe ein einsames Blatt landen, irgendwo in der Ferne, in der Hoffnung, sein Ziel erreicht zu haben. Stille senkt sich über die kleine Lichtung. Kein Vogel singt, Bäume steigen nicht ein zu einem Kanon, d...

Ich am Rednerpult - Folge 2

Hallo werte Leserinnen und Leser, die ihr wahrscheinlich in minderer Zahl dieses Gebrabbel verfolgen werdet, doch es sei euch gesagt: Dies ist kein Scherz! So, und um jetzt der Frage vorzugreifen, die ihr euch sicherlich stellen werdet, kommt hier auch die Antwort: Ich höre auf zu dichten, zu denken und meinen Gedanken freien Lauf zu lassen, generell ziehe ich mich von allem zurück, was entfernt mit Lyrik, Epik oder Dramatik zu tun hat. .... (Bitte versteht, die dramatische Pause kann man anders einfach nicht einbringen) So. April, April. Ich denke, das schaff ich gar nicht, das durchzuhalten. Also lass ich das gleich bleiben. Damit hätte ich das auch erledigt, und kann mich nun wichtigeren Dingen widmen, die ich heute eigentlich geplant hatte. Nämlich dem wirren Kaudawelsch aus Schlagzeilen, die um alle Welt kursieren. Tja. Klingt verwirrend, ist es auch, aber es wird vor allem eines: Sarkastisch. Dabei fange ich diesen kreativen Ausbruch mit einer einfachen Aussage an: Die Welt ist s...

Ich am Rednerpult!

Hallo Leser! Direkt zum Anfang dieser Rede muss ich harte Fakten aus meinem Leben verkünden: Ich bin Schüler! Tja. Soviel dazu. Was das alles soll? Schüler haben es heutzutage unglaublich schwer, es ist gefährlicher als das Dasein eines Wurms im Vogelnest! Den Grund kann man in jeder halbwegs guten Zeitung lesen: Missbrauchsfälle an allen möglichen Schulen. Erst die Odenwaldschule, dann andere katholische Einrichtungen und Schulen. Sogar Klöster sind betroffen! Und wisst ihr, was das Beste ist? Es soll so gut strukturiert gewesen sein, dass man sogar Dienste eingeteilt hat. Etwa den "Befriedigungsdienst". Genial, nicht? Natürlich wusste davon dann keiner, man hatte Angst. Verständlich irgendwo. Interessant fand ich auch die Aussage eines Opfers. Er sagte, dass er nur Freundschaft und Geborgenheit bei dem Lehrer finden wollte - was dieser ihm ja auch großzügig anbot. Und dann hat er das ausgenutzt. Autoritätspersonen, Pädagogen - und inzwischen sogar Psychologen! - missbrauc...

Partnerarbeit

Ich öffne meine Literatür, finde viele Seiten. Neben mir: Sie. Mein Herz feiert – Es gibt ’nen Zierkuss-Besuch, zur Verdrängung des Kreatiefs.

Just hold the line

Meine Hände winken tote Fensterscheiben an - in der Hoffnung Leben im Glasgefängnis . . . zu finden. Schmeiß doch mit Steinen, Scherben bringen Glück. "You got caught without a trace. And I believe to see your face - behind those walls, glass-stoned walls. " Mach die Augen auf, und sieh dir die Welt an, durch das große Fenster. Halt durch, "just hold the line, " ich hol dich raus, Knastbruder.

The Meanest of Times

Knarrend, bedrohlich ragt die Holztreppe vor mir auf. "Knarz, knarz. " Step by step, but don’t look back, hinein in den Dunkelgrund. "Knarz, knarz. " Kurz vorm Ende hielt ich inne. Diese Stufe knarrte nicht, sie… "Krach! "

Frohes Fest!

Gedichte kommen immer weniger, ich scheine wohl eine unfreiwillige Pause zu machen... Tja, es kann nur besser werden. :-D Jedenfalls bin ich seit vorgestern nun in der Schweiz zum Skifahren. Wenn man von der hier gesprochenen Sprache - angeblich Deutsch - mal absieht, gefällt mir hier alles. Aber um etwas zu verstehen, müsste ich mir wohl ein Vokabelheft anlegen und mindestens ein Jahr hierbleiben. Ich versteh ja nicht einmal, wie die hier "Guten Tag" sagen. Und hier hatte ich auch das Vergügen der weißen Weihnacht. Schön kalt ist es... Und denn nun auch gestern der Heilige Abend war, wünsche ich Euch allen noch ganz herzlich Frohe Restweihnachten! Genießt diese Tage! :-) Liebe Grüße an Euch alle, vor allem an die, die zum ersten Mal hier reinschauen und selbstverständlich an die treuen Leser - ihr seid echt unglaublich wichtig - Euer Levin