Ich bin gezeichnet und hab Entscheidungen radiert. Tränen schmieren Striche, Linien lügen nicht. Während meinem Künstler alles entgleitet: War das wirklich gut? Herzlos, stehend, stumm. Habe ich nur taggeträumt? Figur im Leben eines andren, habe ich mich selbst skizziert? Ich hatte nie den Stift, Linien lügen nicht.
Tropfensuizid - jeder springt von tausend Metern. Goldenes Fallen umgibt mich ständig, überall muss ich Blattsterben mit ansehen. Ein Rabe verkündet trotzig sein Lied, unterbrochen nur von Gedanken schüssen. Blutrotes Tropfen erinnert an Tod, nur der Schwarzvogel lächelt wissend.
Zarte Morgensonne bringt mir noch immer Wonne. Und wie die Liebe roter Brust, versiegt sogleich auch diese Lust. - Da! Sanftes Wasserplätschern unter hartem Rabenzwitschern. Zum Abschied seh’ ich leider nur die schwarze Engelsfeder.
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